Sonntag, 1. April 2018

Die letzte Woche, meine Heimfahrt, wie es mir gefallen hat und wie es hier weitergehen wird

Lange ist es her, seitdem ich mich das letzte Mal gemeldet habe und es ist so viel passiert!

Heute ist mittlerweile der 1. April und wer ganz gut aufgepasst und mitgerechnet hat, weiß, dass heute vor sechs Wochen mein Abreisetag war. 24 Wochen vergingen wie im Flug, bereits in der Halbzeit konnte ich es kaum glauben und jetzt noch weniger, dass es tatsächlich schon zu Ende ist und ich schon wieder sechs Wochen daheim bin.

Ich habe in Frankreich so viele wunderbare Menschen kennengelernt, die ich auf jeden Fall wiedersehen will.


Freitag, 9. Februar 2018

"Les Tuche 3" – mal wieder im Kino gewesen

Heute haben wir im Kino "Les Tuche 3" angeschaut, ein Film, der von vielen, darunter Annaelle und dem Rest meiner Gastfamilie, so ähnlich erwartet wurde wie bei uns in Deutschland der dritte "Fack ju Göhte".

Im ersten Film hat die Familie Tuche, arm, faul aber glücklich, 100 Millionen Euro im Lotto gewonnen. Sie ziehen nach Monaco und wirbeln die ganze Gegend mit ihrer "Einer für alle und alle für einen"-Mentalität humorvoll und witzig auf.

Im dritten Film will Papa Tuche eine Haltestelle des TGVs in der kleinen Provinzstadt Bouzolles und kandidiert daraufhin als Präsident von Frankreich und – gewinnt! Jetzt ist regieren angesagt und wie sie das meistern, haben wir heute im Kino gesehen. 

Ich glaube, manchmal war ich die, die am lautesten gelacht hat. Ich habe zwar nicht alles verstanden, aber den Großteil und immerhin fast alle Witze! Leider gibt es nur den ersten "Les Tuche"-Film auf Deutsch, wer also in den Genuss dieser amüsanten Filmserie kommen will, sollte einigermaßen Französisch verstehen.

Hier noch der Trailer vom Film:



Mir hat es auf jeden Fall gut gefallen und jetzt geh ich ins Bett, ich schlafe gleich ein.

Liebe Grüße,

Eure Mila

Dienstag, 6. Februar 2018

Mein Stundenplan und schulische Unterschiede zu Deutschland

Jetzt sind schon fast 22 Wochen um und es bleiben nur noch zwei. Die Zeit ist so vorübergezogen, dass ich ganz vergessen habe, euch meinen Stundenplan zu zeigen, was ich fest vor hatte. Im gleichen Zug erzähle ich euch noch etwas über die schulischen Unterschiede zwischen Frankreich und Deutschland.

Anfangs sah mein Stundenplan so aus:


Sonntag, 4. Februar 2018

Tag der Crêpes

Freitag war in Frankreich der Tag der Crêpes, deswegen waren wir heute zum Essen bei Annaelles Großeltern eingeladen.

Diese Tradition ist anlässlich des Feiertags "Mariä Lichtmess" oder "Darstellung des Herrn" entstanden. An diesem Feiertag werden die Kerzen geweiht und ist auch sonst ein Fest des Lichts. Die Crêpes werden in dieser Tradition aufgrund ihrer runden Form und gold-gelben Farbe als Symbol für die Sonne gesehen, deren Licht die Dunkelheit des Winters vertreibt. Dementsprechend haben die Leute in Frankreich früher auch die Teigreiste der Weihnachtszeit benutzt, um hieraus dann am 2. Februar Crêpes zu machen.


Eine schöne Tradition!

Liebe Grüße,

Eure Mila

Sonntag, 28. Januar 2018

Eine Motto-Geburtstagsparty

Gestern Abend oder vielleicht eher Nacht waren wir auf dem 25. Geburtstag von Laurences Patentochter. Sie hat sich gewunschen, dass alle Leute kostümiert kommen. Natürlich gab es auch ein paar Langweiler à la "Ich bin nicht so jemand, der sich verkleidet", aber wir haben uns den Spaß natürlich nicht nehmen lassen. Ich habe ganz einfach mein Dirndl angezogen und war damit im Grunde gar nicht verkleidet, sondern einfach ich (#inbayernrennenalleindirndlundlederhoserum #undtrinkennurbierundessenweißwurst). Annaelle war eine Cheerleaderin, Laurence eine Geburtstagstorte und Alan gab sich als Schotte aus (ja, er hatte eine Unterhose an).


Die Party war ganz okay, nur habe ich mich ab ungefähr halb zwölf Uhr ziemlich gelangweilt - bis wir um drei Uhr eeeeeeeeeendlich nach Hause gegangen sind.

Ich bin auch noch ziemlich müde, nachdem ich heute dann "schon" wieder um 9 Uhr aufgestanden bin, um in die Kirche zu gehen. Dementsprechend verbringen wir den heutigen Tag eher ruhig und gechillt.

Liebe Grüße,

Eure Mila

Sonntag, 21. Januar 2018

Imagerie d'Epinal

Heute Nachmittag waren wir in der Imagerie von Epinal. Dort wurden und werden immer noch Bilder gedruckt. Bestimmt kennt ihr die Bilder, die mit einer Druckplatte gedruckt wurden (oder gebt bei Google Bildersuche "Imagerie Epinal" ein). Eigentlich hatte ich nicht so große Lust, mich aufzuraffen, aber jetzt im Nachhinein bin ich froh, dass wir dort hingegangen sind.

Am Eingang bekommt man ein iPad, dass den herkömmlichen Audioguide ersetzt. Dann betritt man das Museum und scannt mit der Kamera Bilder ab, um Informationen zu bekommen. Durch die automatische Standortbestimmung kapiert das Tablet, wenn man den nächsten Raum betritt. Nur manchmal war das Signal vom nächsten Raum zu stark, sodass ich ein wenig rückwärts gehen musste, um noch den Rest vom alten Raum sehen zu können.

Die Führung ist interaktiv: Entweder man scannt Bilder ab oder klickt auf dem iPad die jeweiligen Icons an, um dann eine Information, ein Video, ein Erklärvideo mit Selbsteinsatz ("klicke hierhin, um dies und jenes zu tun") oder ein lustiges Spiel zu erhalten. Nicht selten bin ich lachend dran gesessen oder gestanden, weil mich ein Spiel so amüsiert hat.

Samstags in den Vogesen

Heute waren Marie und ich wieder mit dem Skiclub Skifahren (die Station heißt Rouge Gazon, dort ist der Skiclub immer). Die Verhältnisse waren leider nicht so gut: es war Pappschnee und megastarker Wind ... Mein Gastvater meinte, das sei in den Vogesen immer so und man müsse es mögen.

Am Abend waren wir bei Annaelles Tante, die hatte nämlich Geburtstag. Es gab lecker Raclette 😍.



Liebe Grüße,

Eure Mila

Samstag, 13. Januar 2018

Noch einmal Nancy

Heute waren wir (Alan, Laurence, Annaelle und ich) wieder in Nancy, einfach nur zum Bummeln. Annaelle und ich sind alleine losgezogen, sie ist mit vier Tüten heimgegangen, ich habe leider nichts gefunden. Trotzdem hatten wir einen tollen Nachmittag. Abendessen gab es im "Hippopotamus" in einem Gewerbegebiet außerhalb von Nancy. Es war sehr sehr lecker!

Mittagessen bei Brioche Dorée: Ich hatte ein Thunfischsandwich mit Ei, Tomate, Salat und Soße und als Nachspeise einen Schokoladenéclair

Freitag, 12. Januar 2018

Kantinenessen – top oder flop?

Liebe Menschen da draußen,

in den ersten paar Wochen habe ich immer für ein Schmunzeln am Kantinentisch gesorgt, wenn ich mein Handy gezückt habe, um ein Foto vom Essen zu schießen.

Für euch gibt es heute eine Kantinenbewertung!

Schmeckte ganz okay,
die Nachspeise war Eischnee auf Vanillesoße, sehr lecker!
Das Gemüse mochte ich nicht so gerne,
denn es war Fenchel und Sellerie dabei (mag ich gar nicht).
Sonst war es ganz okay.
Die Nachspeise war Pistazienpudding: 😍

Sonntag, 7. Januar 2018

Galette des rois

Heute waren wir bei "Dadou" Galette des rois essen. Das ist ein Kuchen aus Blätterteig und einer Füllung (meistens Marzipan), den es aber nur um Heilig Drei König herum gibt. Im Kuchen ist eine kleine Figur, die féve, eingebacken und wer diese in seinem Stück findet, hat gewonnen und ist der König oder die Königin. Wir haben schon die letzten Tage immer wieder eine Galette des rois gegessen und sie zählt jetzt zu meinen französischen Lieblingsnachspeisen.


Liebe Grüße,

Eure Mila

Mittwoch, 3. Januar 2018

Chinesisch essen

Jetzt bin ich vielleicht voll! Heute waren Laurence, Annaelle und ich beim Chinesen mittagessen.
"Hat es Ihnen geschmeckt?"
– "Es war sehr gut, nur ein bisschen viel. Gegen Ende habe ich schon ein wenig kämpfen müssen."
"Das ist ein Buffet!"
Ich habe natürlich jeden Gang fotografiert. Sushi schmeckt übrigens ziemlich lecker! Und ich beherrsche jetzt, mit Stäbchen zu essen!

Montag, 1. Januar 2018

Silvester in Frankreich

Liebe Menschen da draußen!

Gestern habe ich mit Annaelle, Elsa und ihren Freunden und Bekannten eine Silvesterparty gefeiert. Aufgrund der ausgelassenen Feierleute von manchen Leuten zeige ich kaum Fotos. Allerdings sind die meisten auch echt nicht sehenswert.

Elsa hat mich frisiert und geschminkt. Das Chaos im Hintergrund bleibt unkommentiert.

Freitag, 29. Dezember 2017

Skifahren in Ventron

Heute waren wir mit Elsas Familie in Ventron Skifahren. Es waren zum Glück viel viel weniger Leute da als in Gérardmer, aber die Pisten waren leider stellenweise ziemlich vereist. Gegen Ende hin bin ichnoch ein wenig allein mit Marie gefahren und auf einer roten Piste hat es mich dann gewürfelt, weil es einfach so vereist war. Ich bin noch ewig weit den Berg runter gerutscht, weil ich keinen Halt fand. Meine Skier waren dann so ungefähr 20 Meter oberhalb liegengeblieben, aber keine Sorge, es geht mir gut! Es hat jedenfalls wieder sehr viel Spaß gemacht!


Liebe Grüße,

Eure Mila