Sonntag, 21. Januar 2018

Imagerie d'Epinal

Heute Nachmittag waren wir in der Imagerie von Epinal. Dort wurden und werden immer noch Bilder gedruckt. Bestimmt kennt ihr die Bilder, die mit einer Druckplatte gedruckt wurden (oder gebt bei Google Bildersuche "Imagerie Epinal" ein). Eigentlich hatte ich nicht so große Lust, mich aufzuraffen, aber jetzt im Nachhinein bin ich froh, dass wir dort hingegangen sind.

Am Eingang bekommt man ein iPad, dass den herkömmlichen Audioguide ersetzt. Dann betritt man das Museum und scannt mit der Kamera Bilder ab, um Informationen zu bekommen. Durch die automatische Standortbestimmung kapiert das Tablet, wenn man den nächsten Raum betritt. Nur manchmal war das Signal vom nächsten Raum zu stark, sodass ich ein wenig rückwärts gehen musste, um noch den Rest vom alten Raum sehen zu können.

Die Führung ist interaktiv: Entweder man scannt Bilder ab oder klickt auf dem iPad die jeweiligen Icons an, um dann eine Information, ein Video, ein Erklärvideo mit Selbsteinsatz ("klicke hierhin, um dies und jenes zu tun") oder ein lustiges Spiel zu erhalten. Nicht selten bin ich lachend dran gesessen oder gestanden, weil mich ein Spiel so amüsiert hat.

Die Führung hätte es auch auf Englisch oder auf Deutsch gegeben, ich habe auf Französisch nicht alles verstanden, aber es hat mich nicht gestört. Das Museum ist also auch für Französisch-Unkundige auf jeden Fall einen Besuch wert, wenn man mal in der Gegend ist.

Seht hier noch ein paar Fotos, die ich voller Begeisterung aufgenommen habe:

"Scanne die Bilder"

"Lege das Blatt auf das 'pierre' ... "

Spiel "Die 'Aquatype'-Maschine"


Mit passender und schwungvoller Musik im Hintergrund gab es Informationen über religiöse Bilder, militärische, herrscherfamiliäre und erziehungsmäßige.

Konzentriert am Spielen. Ich glaube, ich habe am meisten gelacht.

Spiel "Die Tiere auf dem Bauernhof"

Ein Video demonstriert, wie ein Gerät funktioniert.

Unter der Woche kann man den Leuten beim Arbeiten zuschauen.

"Bitte nicht die Drucker füttern."


Liebe Grüße,

Eure Mila

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